Der legendäre Charity-Nacht-Riesentorlauf am 6. Februar 2010 über die Weltcupstrecke am Zau[:ber:]g Semmering war auch heuer wieder Anziehungspunkt für zahlreiche Prominente, die sich in den Dienst der guten Sache stellten. Veranstalter Kurt Faist, am Foto mit Christian Clerici und Toni Polster zu sehen, sorgte gekonnt für den reibungslosen Verlauf der Veranstaltung und dafür, dass sowohl Promis wie auch Sponsoren und Künstler die Winterlandschaft des Semmerings in vollen Zügen genießen konnten.
Den Reinerlös der Veranstaltung von 13.300 EURO nahm Almaz Böhm, die zwar nicht den Berg hinunterwedelte, aber umso kräftiger den sportlichen Promis aus Wirtschaft, Sport und Kultur die Daumen drückte, für Karl-Heinz Böhms „Menschen für Menschen“ in Empfang. Almaz Böhm verwendet dieses Geld für das Bildungsprogramm „ABC-2015“, um neue Infrastrukturen und bessere Bildungschancen in Äthiopien zu schaffen. Durch das Programm „ABC-2015“ sollen hunderttausende Kinder eine Schulbildung erhalten und die Alphabetisierungsrate soll drastisch erhöht werden.
Schneefall störte das Aufwärmtraining für den Torlauf, doch der Wettergott zeigte sich gnädig, und beim „Promi-Nachtriesentorlauf“ trübte kein Schneeflockerl das ehrgeizige Treiben der Amateur-Skihelden vom Semmering.
Eine Klasse für sich war der ehemalige 4-fache Ruderweltmeister Christoph Schmölzer. „Wassersport und Skifahren sind eben nicht viel anders“, kommentierte er lakonisch seinen fulminanten Sieg. Allerdings hörte man von Geheimtrainings in den vergangenen Tagen, was der Erstplatzierte allerdings heftig bestritt.
Adrian Hollaender, Sohn des amtierenden Operndirektors, legte vorsichtshalber gleich alle Trainingseinheiten offen: „Zweimal bin ich mit Schlagerstar Kurt Elsasser gemeinsam die Strecke abgefahren, was mir die Sicherheit gab, mich überhaupt hinunterzuwagen“, lachte er verschmitzt. Schließlich ist er die letzten 20 Jahre nicht sehr oft auf Skier gestanden, wie er freimütig erzählte.
Ganz anders Stephanie Meier-Stauffer alias Missy May, die bei Armin Assinger für dieses Rennen trainiert hat. Die Schinderei hat sich schließlich ausgezahlt, wurde sie doch mit der Bronze-Medaille belohnt.
„Live is Life“ stürzten sich die „Opus“-Veteranen Ewald Pfleger und Herwig Rüdisser den Zauberberg hinab und ernteten Beifall von einer eigens aus der Steiermark angereisten Fangemeinde.
Einen Stockerlplatz nur knapp verfehlt hat der Rad-Profi und Ex-Dancing-Star Gerhard Zadrobilek, der mit dem undankbaren 5. Platz Vorlieb nehmen musste. „Es ist heuer wirklich nicht gut gelaufen“, resümierte er „aber das Wettkampf-Feeling ist trotzdem etwas ganz Besonderes.“
„Der Christian Clerici wollte unbedingt Letzter werden, aber gegen mich hatte er keine Chance“, strahlte Mimin Edith Leyrer. „Denn als ich auf die Piste kam, sagte er ,schon wieder Sie!“ Die nach eigenen Angaben wohlverdiente Letzte, bekam sogar einen Ehren-Pokal, was sie „als Lohn der Angst“ auch absolut gerechtfertigt fand. „Und schließlich habe ich mich um eine ganze Sekunde von einem Rennen zum nächsten verbessert, das soll mir erst ein Profi nachmachen“, kommentierte sie ihr Abschneiden im Vergleich zum Vorjahr.
Als Ski- und Gesangs-As brillierte Toni Polster, der bei der „Après Ski Party“ Hits aus seiner neuen CD „Die Dritte“ intonierte und sich mit seiner sportlichen Leistung am Zauberberg im Großen und Ganzen zufrieden zeigte. „Beim 5. Tor habe ich 3-4 Tausendstel verloren, das hab ich auch gleich während der Fahrt bemerkt“, war sein Kommentar zum mittelprächtigen 12. Platz hinter ZiB-Innenpolitik-Chef Hans Bürger.
Im gut geheizten exlusiven VIP-Zelt feierten dann auch die Sportler, Freunde und Sponsoren bis weit nach Mitternacht und alle guten Trainingsvorsätze schmolzen dahin, wie der restliche Schnee in den Skischuhen von Elke Lichtenegger, Michaela Heintzinger, Michael Konsel, Ulla Weigerstorfer, Greg Bannis, Verena Scheitz, Kurt Elsasser, Tanja Duhovich, Gerold Rudle, Sarah/Stephanie, Heribert Kasper, Carolina Schell, Martin Ferdiny, Edith Leyrer, Oliver Wimmer, Gerhard Zadrobilek, Sabine Lindorfer, Gary Howard, Roland Königshofer, Michael Hadschieff, Herwig Rüdisser, Ewald Pfleger, Wolfgang Knaller, Adrian Hollaender, Mini Bydlinski, Sepp Resnik.
Foto: Christian Clerici, Kurt Faist, Toni Polster v.l.n.r.
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